Lesung und Gespräch: Geraldine Oetken "Frieda"

Ein Foto eines offenen Fensters ist auf dem Cover abgebildet

Bei der Lesung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) liest Geraldine Oetken aus ihrem Buch "Frieda". Frieda, von der nie jemand erzählt hat und niemand mehr weiß, außer dass sie 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben ist. Als Geraldine Oetken von ihrer Urgroßtante erfährt, recherchiert sie in Krankenakten, zum Umgang mit psychischen Erkrankungen im Nationalsozialismus, dezentraler "Euthanasie" und Hungermorden. Ihre Spurensuche führt sie u.a. ins Oldenburg der Nazis und in die Untiefen ihrer Familiengeschichte.

Über ihr erstes Buch und die Arbeit gegen das Vergessen spricht die in Hannover lebende Künstlerin und Journalistin mit Julia Wolrab, Leiterin des DZNS. Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Literaturhaus Freiburg und dem DZNS und Teil der Reihe "Gegenworte".

Das Veranstaltungsticket kostet 11 Euro, ermäßigt 7 Euro. Es ist im Vorverkauf erhältlich unter literaturhaus-freiburg.reservix.de oder beim Badische Zeitung Kartenservice, Kaiser-Joseph-Straße 229, Freiburg.

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